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18. - 19. Mai 2021 // Nürnberg, Germany

AUTOMOTIVE ENGINEERING EXPO Newsroom

AEE 2019: Flexibler in die Zukunft

OEM zeigen im Innovation Park der AEE, wie mehr Flexibilität im Produktionsprozess gelingen kann mit der Karosserie des hybriden Volvo V60.

Flexibel, unabhängig und individuell – das sind die Markenzeichen, die das Auto zum Erfolgsmodell gemacht haben. Längst gelten diese Attribute auch für die Fertigung: Die Modellvariabilität nimmt beständig zu, gleichzeitig vervielfacht sich die Anzahl der Antriebe. Auf diese Anforderungen müssen die aktuellen Produktionslinien immer flexibler reagieren können. Doch wie lässt sich dies mit wenig Aufwand klug umsetzen? Wie werden einzelne Prozessschritte auch für Varianten nutzbar? Gibt es bald eine Fügetechnik für alle Fügeprobleme? Praxiserprobte, innovative Lösungen zeigt die AUTOMOTIVE ENGINEERING EXPO (AEE) 2019 und der AEE Kongress am 4. und 5. Juni 2019 im Messezentrum Nürnberg.

„Über die letzten Jahre sind die technologischen Anforderungen an Karosserie und Fahrwerk massiv gestiegen: Allein der Werkstoffmix aus unterschiedlichen Stahlsorten, Aluminium, Magnesium und Kunststoff hat deutlich an Komplexität zugelegt. Deshalb sind Vereinfachungen auf Material- und Verfahrensseite unerlässlich. Genau dafür bietet die AEE die richtige Plattform, auf der all diese Trends zu sehen sind“, erklärt Professor Dr. Christoph Wagener, Leiter Forschung und Produktentwicklung bei Kirchhoff Automotive.

Skalierbare Plattform

Ein Beispiel, wie mehr Flexibilität im Produktionsprozess gelingen kann, zeigen OEM live vor Ort im Innovation Park der AEE. Die Karosserie des hybriden Volvo V60 ist bereits die fünfte, die auf der „Scalable product architecture“ (SPA) produziert wird. SPA steht für gemeinsame Schnittstellen und Aufnahmepunkte.

Mensch und Roboter rücken zusammen

Zahlreiche Aussteller zeigen auf der AEE mit ihren Produkten und Dienstleistungen, wie mehr Flexibilität im Produktionsprozess gelingen kann. Ein Beispiel: Wenn Mensch und Roboter immer enger zusammenrücken, spielen Sensoren eine entscheidende Rolle: Sie befähigen ihn mit optischen und kamerabasierten Systemen zu präziserer Wahrnehmung, die den Roboter zu einem sehenden Mitspieler machen und ihn erkennen lassen, wo sich was befindet. So launcht auf der AEE 2019 beispielsweise Sensor-Experte Sick eine neue Version seines „Body Positioning Systems“ („BPS“), ein berührungsloses Lokalisierungssystem für Fahrzeugkarosserien und steht am Stand 12-302 für Nachfragen und Fachgespräche bereit.

Tiefer einsteigen in den AEE Masterclasses

In der AEE Masterclass 8 „Hochdynamisches Maschinenrüsten im Zeitalter von Industrie 4.0“ stellen Experten der Universität Siegen den „Expert to go“ vor: Der virtuelle Kollege unterstützt Maschinenbediener bei Rüstvorgängen mit einem innovativen Navigationssystem. Mit dem Blick durch eine Mixed-Reality-Brille eröffnet sich für Einsteiger die Sichtweise des Experten. Im anschließenden Tryout wird das Einteachen einer Rüstanweisung live durchgeführt.

Perfektion in Stahlbau

Wo viel produziert wird, müssen Bauteile meist lange Wege zu ihrem späteren Einsatzort zurücklegen. Hier sind Transportsysteme gefragt, die viel Flexibilität bieten und sich an bereits bestehende Strukturen anpassen. Der patentierte „CoSFrame“ von hsp bietet mit einer Portalfreiheit von mehr als 20 m und einer Portalweite bis 15 m höchste Flexibilität in der Layoutplanung.

Alle Informationen zum Rahmenprogramm der AEE und das Kongressprogramm finden sich unter www.automotive-engineering-expo-com/events

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